Ökonomie und Ökologie kein Widerspruch

Keine Frage, in der heutigen Konstellation der marktwirtschaftlichen Gegebenheiten scheint der Ruf nach einer ökologischen Ökonomie mehr wie ein Unkenruf. Doch ist dies Ziel wirklich zu hochgesteckt und nicht realisierbar, oder hält der Herzimpuls der Kapitalmaximierung die Menschheit opportunistischerweise von ihr ab?

Würde man das Zusammenleben der Menschen mit der Natur auf diesem Planeten religiös betrachten, wäre die Rede von Gottes Geschenken, vielleicht von dem unendlichen Geist, der kosmischen Kraft, dem Schöpfer. Das Streben der Menschen würde dahingehen, das, was ihnen von einer größeren Macht gegeben worden ist, nicht mutwillig zu zerstören, den Lebensraum nicht nachhaltig zu zerstören und zu vergiften, mit den furchtbarsten Giften, die der menschliche Forschergeist bis dato hat entstehen lassen. Das Anliegen der Menschen als religiöse Individuen ist also ein vollkommen anderes, als es von den Industrienationen herbeigeführt wird, im Namen eines Konsums den nur sie selbst herbeiwünschen und manipulativ einwirkend, auch generieren. Es kann also nur um die Art der Bewirtschaftung der Ressource „Mutter Erde“ gehen. Würde man die Erde und ihre Vielfalt dermaßen statistisch erfassen können, die Ergebnisse der Bewirtschaftung auswerten, die Bilanz wäre grauenvoll und keinesfalls irgendwelchen kaufmännischen Grundsätzen gerecht. Es wäre der beschämende Konkurs eines zutiefst korrupten Systems, das lediglich darauf aus ist, in der Jetztzeit möglichst große Gewinne zu erzielen, ohne irgendwelche Rücksicht auf Verluste.

So ist zu hoffen, dass die Parteien, die Christlichen ebenso wie die Andersgläubigen auf diesem Planeten, sich auf ihre ursprünglichen Werte zurückbesinnen und auch ihren Enkeln noch die Chance gewähren, ein zufriedenes Leben auf einem gesunden, friedlichen Erdball zu leben.

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