Was Oma noch wusste und einsetzte

Beim Kochen oder Wehwehchen heilen, ob im Garten und wo auch sonst immer, Omas Tipps sind häufig die Besten. Wie gerne stöbern wir in alten Kochrezepten oder machen uns über die Literatur der alten Kräuterhexen her. Ganz gleich ob es um die natürliche Schädlingsbekämpfung im Garten oder die alte Kunst der Nützlinge im Garten ging, Oma kam nie mit der Chemiekeule sondern immer mit Naturmittelchen. Ihr Fundus war schier unerschöpflich. Bei Schnupfen bekamen wir ein Kirschkernkissen auf die Brust und Bronchien gelegt und bei Bauchweh gab es die gute alte Wärmflasche. Ansonsten wurden diverse Tees gebraut und bevor man sich versah war alles wie weggeblasen.

Oma wusste wie man die richtigen Gartenpflanzen zueinander anordnen muss, damit sich die Schädlinge nicht allzu wohl fühlen. Eine alte Kunst, welche die kontinuierlich wachsende Anzahl an Biobauern heutzutage wieder mühsam lernen muss.
Natürlich haben sich einige alte Weisheiten inzwischen überholt, doch auf viel Bewährtes wird auch nach Tiefschlägen gerne wieder zurückgegriffen. Die alten Katerrezepte meiner Oma wurden von Generation zu Generation weitergereicht und sie reichen vom Rollmopsfrühstück über Topfenaufstriche bis hin zu frischen Fruchtsäften oder einfach ein Alka Selzer aufgelöst und die Katerstimmung besserte sich langsam.

Lederschuhe zu pflegen war für sie kein Problem. Selbst hartnäckigem Schmutz ist sie ohne Chemie zu Leibe gerückt. Manchmal reichte auch das richtige Tuch und mit Glycerin ein bisschen rubbeln. Und ganz wichtig: Die Lederschuhe niemals in der prallen Sonne trocknen lassen, dann werden sie schäbig!
Wie eingangs im Leitartikel schon erwähnt – unsere Vorfahren waren nicht blöd und wir können auch in unserer Medienwelt und aufgeklärten Zeit noch viel von ihnen lernen.

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