Homöopathie auch für Hunde und Katzen nutzen

Eine ausgesprochen interessante Frage, deren Antwort den Disput zwischen Anhängern und Kritikern der Homöopathie endlich klären könnte.

Hahnemann und seine medizinischen Nachfolger gehen und gingen davon aus, dass die potenzierten Heilmittel, die Heilsubstanzen, die sie ihren Patienten in allerstärkster Verdünnung verabreichen, eine durchaus biologische Wirkung auf den Organismus zeitigen. Die Zweifler berufen sich auf den Placeboeffekt, der auf der Theorie der Selbstheilungskräfte des Menschen beruht, der durch die Gabe eines vermeintlichen Medikamentes dazu angeregt wird, deutlicher zu funktionieren. Sollte nun die Gabe homöopathischer Mittel die Besserung einer Krankheit bei Tieren hervorrufen, müsste man sich fragen, ob die Verfechter der Theorien Hahnemanns nun nicht doch vielleicht recht behalten haben, oder aber ob den Tieren menschliche Eigenschaften wie ein Krankheitsbewusstsein und Wissen über die heilende Wirkung von Medikamenten zuzuordnen sind. Die moderne Forschung hat zwar mittlerweile Erstaunliches über Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit von Tieren im Allgemeinen und Säugetieren, wie Bonobos, Papageien und Orang-Utans herausgefunden, doch zu behaupten, ein Tier könne ermessen, dass das Fressen eines Stückchen Zuckers oder die Beimischung einer Flüssigkeit zur herkömmlichen Nahrung, gleichzeitig auch die Heilung von Beschwerden bedeuten könne, scheint zumindest zweifelhaft. Auf der anderen Seite ist durchaus von entsprechenden positiven Erfahrungen zu hören, was die Beantwortung der strittigen Frage nicht erleichtert.

Ein ausgesprochen wichtiger Teil der homöopathischen Arbeit ist auch das Gespräch mit dem Patienten, die eingehende Erforschung seines mentalen Hintergrundes. Dieser Teil der Behandlung müsste bei Tieren dann wesentlich reduziert, auf eine andere Ebene verlagert oder aber eben ganz weggelassen werden. Wie auch immer die Wirkung der homöopathischen Medizin begründet werden will, ihre Erfolge sind sichtbar und durchaus auch beweisbar, sie hat zurecht ihren Platz in der Naturheilkunde.

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