Badezimmer gestern und heute
Das Bad ist der Raum, der bei der Gebäudeplanung und dem Ausbau lange Zeit über vernachlässigt wurde. Nicht umsonst wurde das Bad früher einfach nur als Nasszelle bezeichnet. Hier sollte man sich waschen und vielleicht noch die Zähne putzen, aber dann wurde der Raum schnell verlassen. So ist es auch kein Wunder, dass viele so genannte Nasszellen aus alten Zeiten keine Fenster haben. Und natürlich gehörte das Gäste WC nicht zur Grundausstattung der Wohnungen. Trotzdem kann aus der kleinsten Nasszelle mit wenigen Mitteln auch eine echte Wohlfühloase werden.
Jeder noch so kleine Umbau und jede Veränderung beginnt mit der Planung und einer genauen Analyse. Dazu gehören zum Beispiel ein Grundriss vom Bad und die genaue Feststellung wo die Wasser- und Abwasseranschlüsse liegen. Gerade in einem Altbau ist das nicht immer ganz einfach, aber die Anordnung ist wichtig, damit genau festgelegt werden kann wo das Waschbecken und die Toilette angebracht werden müssen, und wo die Dusche oder die Wanne stehen kann. Sehr gut ist es, wenn es dazu die sprechenden Unterlagen gibt. Für alle, die das Bad neu planen oder bauen wollen, sollten Fenster eine große Rolle spielen. Ein Bad mit Tageslicht ist viel angenehmer und freundlicher, als ein Bad, in dem es nur künstliches Licht gibt.
Eine große Rolle spielen natürlich die Badezimmermöbel. Für kleine Räume sollten die Möbel möglichst in hellen Farben gehalten sein, um den Raum nicht noch kleiner wirken zu lassen. Der Handel bietet inzwischen die unterschiedlichsten Badezimmermöbel an. Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass die Badezimmermöbel möglichst pflegeleicht sind. Glas oder beschichtetes Holz lassen sich einfach pflegen und sehen immer wieder schön aus.